Freilauf & Versteckspiel – warum „wo ist mein Mensch?“ so wertvoll ist

 

Freilauf ist für viele Hunde das Größte – rennen, schnüffeln, die Welt entdecken. Auch Frieda darf frei laufen, seit sie zuverlässig abrufbar ist. Und genau das ist der wichtigste Punkt überhaupt:
👉 Rückruf und Impulskontrolle müssen zuerst sitzen.
Erst wenn das klappt, macht Freilauf wirklich Sinn und ist für alle entspannt.

Gerade in der Natur ist einfach alles spannend: Gerüche, Geräusche, Wildspuren, andere Hunde. Da kann ein Wölfchen schon mal den Fokus verlieren und der Nase folgen. Natürlich kann man den Hund dann abrufen – aber das bedeutet auch, dass du ständig deinen Hund im Blick haben musst. Langfristig ist es aber viel schöner (und entspannter), wenn der Hund von sich aus auf dich achtet und nicht umgekehrt.

Und genau hier kommt unser Lieblingsspiel ins Spiel: Verstecken spielen.

Ja, ich weiß – es sieht für Außenstehende wahrscheinlich etwas seltsam aus. Die Blicke, die wir dafür schon bekommen haben, sprechen Bände. Aber Frieda und ich haben Spaß dabei – und das Spiel erfüllt einen unglaublich wichtigen Zweck.

So läuft es ab:
Wenn Frieda im Freilauf mal wieder komplett mit der Umwelt beschäftigt ist, verstecke ich mich kurz – zum Beispiel hinter einer Kurve, einem Baum oder einem Gestrüpp in ihrer Nähe. Wichtig: Ich habe sie dabei immer im Blick. Irgendwann schaut sie auf, sieht mich nicht mehr und merkt: Moment… wo ist mein Mensch?

Dann beginnt sie, mich zu suchen.
Ganz wichtig: Bevor der Hund panisch wird, abbrechen und rufen. Eine leichte Nervosität ist völlig normal und sogar gewollt – Panik natürlich nicht. Frieda schaut sich dann um, sucht ein bisschen und entdeckt mich meist sehr schnell. Und die Freude, wenn sie mich gefunden hat, ist jedes Mal riesig 🥰

Was dieses Spiel bewirkt? Eine ganze Menge:

Der Hund lernt, regelmäßig nach dir zu schauen

Er übernimmt selbst Verantwortung, den Anschluss nicht zu verlieren

Die Dynamik verschiebt sich ganz sanft: Der Hund folgt dir – nicht andersrum

Spaziergänge werden langfristig viel entspannter, weil du nicht ständig zählen musst, wo dein Hund gerade steckt

Und ganz nebenbei stärkt es eure Bindung und macht einfach Spaß. Frieda liebt dieses Spiel – und ich liebe diese kurzen Momente, in denen man merkt, wie bewusst sie bei mir ist.

Fazit:
Freilauf ist kein Selbstläufer, sondern ein gemeinsamer Prozess. Rückruf, Impulskontrolle und kleine Spiele wie das Versteckspiel helfen dabei enorm. Wenn dein Wölfchen lernt, dich im Blick zu behalten, werden Spaziergänge ruhiger, sicherer und für beide Seiten einfach schöner.

Und ja – es darf auch Spaß machen 😉🐾

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.