Winterfußis– Hundepfoten, Schnee & die Frage nach den Schuhen
Draußen ist alles wunderschön gezuckert und der Winter zeigt sich von seiner besten Seite. Genau dann stellt sich für viele Hundehalter wieder die große Frage:
Schuhe oder keine Schuhe für den Hund?
Frieda und ich gehören ganz klar zum Team ohne Schuhe – und ich erkläre euch gern, warum.
Hier in München ist es seit Weihnachten herrlich eingeschneit. Natürlich wird geräumt und leider auch immer noch gesalzen, obwohl man es besser wüsste. Der Schnee selbst macht den wertvollen Popcorn- oder Nacho-Füßchen unserer Hunde übrigens gar nichts aus. Das eigentliche Problem ist das Streusalz.
Wir haben das große Glück, genau zwischen einem Wald und dem Isarhochufer zu wohnen. Die gesalzene Strecke ist also sehr kurz – und für gut gepflegte Pfoten kein echtes Problem. Eine spezielle Pfotencreme oder ganz einfach eine geruchsarme Fettcreme (z. B. Vaseline oder Melkfett) vor dem Gassigehen wirkt hier wahre Wunder. Salz brennt nämlich vor allem dann, wenn es in kleine Risse eindringen kann. Regelmäßige Pflege beugt dem vor, und die Fettschicht dient zusätzlich als Schutzbarriere.
Hundeschuhe kommen für Frieda allerdings nicht infrage. Sie ist von Natur aus ein kleines bisschen… sagen wir mal… tolpatschig. Mit Schuhen würde sie beim Rennen Gefahr laufen, hängen zu bleiben oder im schlimmsten Fall am Hochufer auszurutschen. Frieda rennt viel, schnell und voller Begeisterung – und dafür sind ihre natürlichen Pfotis einfach das beste Design. Maximale Beweglichkeit, maximale Sicherheit.
Und genau hier kommt der wichtigste Punkt:
👉 Du musst dein Wölfchen gut kennen.
Es gibt selten eine „one shoe fits all“-Lösung, wenn es um Hunde geht. Was für den einen perfekt ist, kann für den anderen gefährlich oder unnötig sein.
Wohnst du in einer dicht besiedelten Stadt und kommst dem Salz kaum aus? Dann sind Schuhe absolut sinnvoll, um die süßen Fußis zu schützen. In der freien Natur hingegen können sie die Beweglichkeit einschränken und sind oft eher hinderlich. Eine klare Ausnahme sind natürlich Verletzungen an der Pfote – hier sind Schuhe ein Muss. Und generell ist es hilfreich, wenn ein Hund daran gewöhnt ist, damit er im Ernstfall nicht sofort versucht, alles wieder abzukauen.
Fazit:
In der Natur lassen wir die Pfoten lieber frei, in der Stadt können Schuhe ein echter Schutz sein. Wichtig ist nicht, was „man“ macht, sondern was für euren Hund am besten passt.
Kommt gut und sicher durch den Schnee mit euren Wölfchen –
wir wünschen euch alles Liebe und viele schöne Winterspaziergänge ❄️🐾

